Dienstag, 28. Mai 2013

75 Jahre Volkswagen-Werk


Die größte Autofabrik der Welt, das Stammwerk des Volkswagen-Konzerns in Wolfsburg, wurde am letzten Sonntag 75 Jahre alt. Der einzige offizielle Grund, warum der VW Konzern dieses Jubiläum nicht feierte, ist die Tatsache, das der damalige, legal gewählte Reichskanzler am 26. Mai 1938 den Grundstein zum Werk in Fallersleben legte. Ein weiterer Grund, warum dieses historische, epochale Datum nicht begangen wurde, ist wohl auch der geisteskranke antideutsche Schuldkult der brd-GmbH. Der Kommentar eines Focus-online Lesers zu diesem brd-Theater trifft voll ins Schwarze: „Das Ganze ist an LÄCHERLICHKEIT nicht mehr zu überbieten!“ schreibt Leser Heinrich Kaebberich.

Vor 75 Jahren war man stolz auf die handwerkliche Leistung, ein neues revolutionäres Massenprodukt zur Serienreife gebracht zu haben, heute ist man stolz, wenn man den Fortschritt verhindert. Siehe die sogenannten „Demos“ gegen Startbahnen von Flughäfen, neuer Bahnhöfe usw. Oder man setzt Idiotenprojekte durch, die ohne staatliche Unterstützung gar nicht lebensfähig wären. Beispielsweise Windkraftanlagen, die mehrere Hunderttausend Vögel und Fledermäuse jährlich töten oder die völlig unökonomischen Solaranlagen, deren Kollektoren zudem noch größtenteils in asiatischen Ländern gefertigt werden. Dazu die Unfähigkeit, Großprojekte zu planen und die Termine einzuhalten. Früher war Deutschland für Pünktlichkeit und eingehaltener Termine bekannt. Heute dagegen?
Die Baustelle des neuen Flughafens Berlin zum Beispiel kostet jeden Monat rund 20 Millionen Euro, unter anderem, weil das Terminal rund um die Uhr beleuchtet ist. Die Aufnahme des regulären Flugverkehrs steht dagegen noch völlig in den Sternen. Oder man denke an das inzwischen gescheiterte Drohnenprojekt „Euro Hawk“– es kostet aber weiterhin 3,3 Millionen Euro pro Monat.

Der Käfer war der Verkaufsschlager – leider erst in den Fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts. Der von den Alliierten entfachte Weltkrieg machte die Sparhefte, die Millionen Volksgenossen zur Finanzierung eines Käfers für 1000 Reichsmark abgeschlossen hatten, wertlos. Jeder fleißige Arbeiter der Stirn oder der Faust sollte sich einen Käfer leisten können. Der Krieg zerstörte diesen schönen Traum. So hatte der Käfer erst in den Fünfziger Jahren seine große Zeit. Erst 1978 wurde dieses epochale Fahrzeug, das größtenteils von Professor Ferdinand Porsche entworfen wurde, durch den VW Golf abgelöst, der die Erfolgsgeschichte des Käfers fortsetzte. 

Der Käfer 1939/1940 als umgebauter Kommandeurswagen

Oben zwei historische Käfer, unten die kriegsbedingt erschaffenen Kübelwagen in verschiedenen Versionen.






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